Nicolai-Stiftung2018-10-30T20:30:56+00:00

Die Nicolai-Stiftung

Eine Stiftung mit Geschichte

Am 14. Juni 1959 wurde die im Krieg zerstörte Neue St. Nicolai-Kirche nach ihrem Neubau wieder in Dienst genommen. Am selben Tag im Jahr 2013 nahm die Nicolai-Stiftung ihre Arbeit auf, um das Wirken der Evangelisch-Lutherischen Sankt Nicolai-Gemeinde im Frankfurter Ostend finanziell zu fördern. Diese Aktivitäten sollen auch in den sich stark verändernden Stadtteil hinein reichen. Stiften und fördern bedeutet, Verantwortung für die Zukunft aller Generationen zu übernehmen und ist eine Einladung an viele über die Gemeinde hinaus. Stiftungen sind langfristige, solide Investitionen.

Kinder– und Jugendprojekte unterstützen das Potential an Phantasien, Visionen und Möglichkeiten, die junge Menschen haben. Alle sind angesprochen mit Projekten und der Förderung von musikalischer, kultureller und geistlicher Gemeindearbeit. Das will dazu beitragen, dass Menschen gern in ihrer Gemeinde sind und dass sie sich angenommen fühlen.

Stiftungs- und Kirchenvorstand orientieren sich bei ihren Empfehlungen und Entscheidungen zu den beantragten Projekten am Leitbild der Evangelisch-Lutherischen St. Nicolai-Gemeinde, das Psalm 50 als Grundlage hat. In Vers 2 und 3 heißt es: „Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht.“ Diesen Glanz will auch die Stiftung bezeugen und mit ihren Fördermitteln Handeln im Dienst der Gemeinde ermöglichen.

Gutem Dauer geben

Das Ziel der Stiftung wurde umrissen: die Gemeindearbeit von St. Nicolai zu fördern. Deshalb ist für die Zukunft geplant, die Stiftung zu erweitern. Viele Menschen, denen ihre Kirche, ihre Gemeinde und deren Zukunft am Herzen liegen, sollen sich angesprochen fühlen. Auch sind diejenigen im Blick, die schon seit Jahren durch Spenden und Beiträge großherzig und großzügig die Aufgaben der Gemeinde und damit Sinn und Zweck ihrer Kirche unterstützen. Während und nach den anstehenden Baumaßnahmen ist es wichtig, bewährte Möglichkeiten des Austauschs (z. B. Neujahrsempfang, Ehrenamtlichenabend, Kirchencafé, Heringsessen) zu bewahren und zusätzliche, neue Formen des Kennnenlernens zu schaffen.

Das Startkapital der Stiftung in Höhe von 350.000 € setzte sich zusammen aus Erbschaften und Mitteln aus den Rücklagen der Gemeinde. Es konnte bereits durch Zustiftungen anwachsen. Die jährlichen Zinserträge fließen in Projekte der Gemeindearbeit, die vom Kirchenvorstand vorgeschlagen werden. Der Stiftungsvorstand entscheidet über die Vergabe der Mittel und lässt sich von der Gemeindeleitung über die rechtmäßige Verwendung informieren. Infrage kommen dafür laut Stiftungssatzung

Regelmäßig fließen auch Erträge in den Inflationsausgleich.

Stiftungsvorstand

Dr. Sibylle Krebs (Vorsitzende)
Pfarrer Wolfgang Löbermann (Stellvertretung)
Roswitha Mrazek
Jochen Kerler
Gisela Pagés

Kontakt erwünscht

Die Nicolai-Stiftung ist inzwischen ein fester Bestandteil im Gemeindeleben und kann auf eine beachtliche Förderbilanz verweisen. Alle Gemeindemitglieder und weitere Interessierte sind dazu eingeladen, den Stiftungsvorstand zu unterstützen. Er ist offen für Anregungen und Kritik. An den jährlichen Gemeindeversammlungen, auf der Webseite und im Gemeindebrief erfolgen regelmäßig Informationen. Auf folgenden Wegen kann mit dem Vorstand Kontakt aufgenommen werden:

Nicolai-Stiftung

Waldschmidtstraße 116
60314 Frankfurt
E-Mail: stiftung@st-nicolai-gemeinde.de

Konto der Nicolai-Stiftung

Nummer 406 899 bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01)
IBAN: DE68 5005 0201 0000 4068 99
BIC: HELADEF1822
Empfänger: St. Nicolai-Gemeinde
Verwendungszweck: RT 1608 Nicolai-Stiftung

Stiftungssatzung

Die „nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts” unterliegt der Stiftungsaufsicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Spenden für die Gemeindearbeit, die auch zweckgebunden sein können, laufen auch weiterhin über den Gemeindehaushalt. Bei größeren Summen oder geplanten Vermächtnissen lohnt es sich, über eine Zustiftung nachzudenken, um die kirchliche Arbeit in St. Nicolai dauerhaft zu unterstützen und auch steuerliche Vorteile zu nutzen.
Die Satzung der Nicolai-Stiftung kann hier eingesehen werden:

Satzung Stiftung

Neues von der Nicolai-Stiftung – And the winner is: Alle!

Die Projekte, deren komplette oder teilweise Förderung die Nicolai-Stiftung für 2018 beschlossen hatte, wurden größtenteils  bereits im ersten Halbjahr realisiert.

Hier die Rückmeldungen:

Durch einen „Betriebsunfall“ vor einiger Zeit war der vordere Teil des Deckels des wertvollen Feurich-Flügels stark beschädigt worden. Der Deckel konnte in diesem Jahr fachgerecht repariert und lackiert werden und erstrahlt nun wieder in altem (neuen) Glanz. Ebenso wurde die 40 Jahre alte, stark verschlissene und beschädigte Flügeldecke durch eine neue ersetzt.

Der Sandkasten für die Krippenkinder von Nicolino ist bestellt und im August wird er endlich eingebaut. Er ist viel größer als der alte Sandkasten. Auch war der alte Sandkasten aus Holz, das langsam verwitterte, so dass die Kinder öfter Splitter in den Händen hatten. Das neue Material, recycelter Kunststoff, ist sehr haltbar und hat 15 Jahre Garantie.

Erlebnisreise

Das Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG) heißt EGPlus. Die Nicolai-Stiftung hat 100 Exemplare gesponsert, damit nun auch „You’ll never walk alone“, „Einfach spitze, dass du da bist“ oder „Halte zu mir, guter Gott“ (mit der bekannten Melodie) gesungen werden können. Nicht nur in den Veranstaltungen mit Kindern oder Jugendlichen kann so das Repertoire erweitert werden. Durch die große Schrift kann das EGPlus auch gut in den Gottesdiensten eingesetzt werden.

Zum ersten Mal gab es einen zweitägigen Ausflug der drei Gemeinden St. Nicolai, Luther und St. Pauls. Ziel der 24 Personen umfassenden Reisegruppe war die älteste Stadt Deutschlands: Trier. 200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx steht die Stadt in diesem Jahr ganz Aus der einstigen Kaiser-Basilika in Trier ist im Laufe der Jahrhunderte eine evangelische Kirche geworden. Die Reisenden aus Frankfurt staunten über die enormen Ausmaße des Bauwerks. im Zeichen der Würdigung dieses einflussreichen Denkers. Die Reisegruppe aus Frankfurt besuchte die Ausstellung zu seinem Leben und Wirken im Simeonstift und wurde anschließend von einem sehr kompetenten Stadtführer zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten begleitet. Nach einer Andacht am nächsten Morgen in der Konstantinsbasilika, die heute eine evangelische Kirche ist, erzählte Pfarrer Luxa spannend und anschaulich vom Erbauer der Basilika, Kaiser Konstantin und seiner Mutter, der „Heiligen“ Helena, die von 306 bis 316 überwiegend in Trier lebten. Dank des Zuschusses der Nicolai Stiftung und einer größeren privaten Spende gestaltete sich der Reisepreis günstig.

Um das Verteilen der Gemeindebriefe einfacher und komfortabler zu gestalten, konnte die St. Nicolai-Gemeinde dank der Unterstützung durch die Nicolai-Stiftung für alle Austräger Umhängetaschen anschaffen. Die Idee kam bei allen gut an! Jetzt sucht die Gemeinde noch weitere Personen, die Lust haben, in einer Straße vier Mal im Jahr den St. Nicolai-Boten auszutragen! Wer sich dafür interessiert, meldet sich bitte im Gemeindebüro unter der Telefonnummer 94 34 51-0. Der Stiftungsvorstand dankt allen für die zügige Umsetzung und Rückmeldung!

Dr. Sibylle Krebs, Vorsitzende des Stiftungsvorstands (August 2018)

Was bisher gefördert wurde

2018

Ausflug Trier 2018
Gesangbuch EGplus
Tasche für St. Nicolai-Bote
  • Die Neugestaltung der Homepage
  • Eine Erlebnisreise nach Trier am 26. und 27. Juni 2018 gemeinsam mit den Gemeinden Luther und St.Pauls führte u.a. zu Karl Marx und in die Konstantinsbasilika.
  • 100 Exemplare des Gesangbuches EGPlus wurden angeschafft. Das Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG) hat eine große Schrift und das Repertoire eignet sich auch gut für Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen.
  • Der durch einen „Betriebsunfall“ stark beschädigte Deckel des wertvollen Feurich-Flügels konnte fachgerecht repariert und lackiert werden. Die 40 Jahre alte, stark verschlissene und beschädigte Flügeldecke wurde durch eine neue ersetzt.
  • Der Sandkasten für die Krippenkinder von Nicolino wurde im August eingebaut. Er ist viel größer als der alte Sandkasten und das Material, recycelter Kunststoff, ist sehr haltbar.
  • Die Austräger/innen des Gemeindebriefes wurden mit funktionalen und komfortablen Umhängetaschen ausgestattet.

2017

©Rolf Oeser

Musikalische Matinee St. Nicolai

©Ralf Bräuer-Nitsch 

  • Am 10. Juni fand die von der Stiftung geförderte Aufführung von „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms statt. Unter der Leitung von Dekanatskantor Andreas Schmidt musizierten die St. Nicolai-Kantorei gemeinsam mit der Kantorei Bergen-Enkheim (Leitung: Wolfgang Runkel) und dem Collegium Musicum St. Nicolai
  • für die Küche der Kindertagesstätte Nicolino konnte die dringend erforderliche Anschaffung eines neuen Kombidämpfers finanziert werden
  • die Teilnahme der Konfirmandinnen und Konfirmanden an einem Konfi-Camp in Wittenberg wurde bezuschusst
  • ebenso wurde die Anschaffung neuer Festzeltgarnituren zur Förderung der Gemeidearbeit bezuschusst. Beim Gemeindefest im September wurden sie das erste Mal in Gebrauch genommen
  • ein weiteres Highlight war der Abendgottesdienst am 1. Oktober, für den das Christophorus Tanzprojekt unter Leitung von Birgit Nitsch eine Choreographie zur Aufführung brachte, die dank der Unterstützung der Nicolai-Stiftung extra für diesen Anlass entwickelt wurde.

2016

St. Nicolai Orgel Spielbank
  • Neue Außenspielgeräte für die Kindertagesstätte wurden angeschafft
  • eine zusätzliche Fahrt des Konfirmationskurses wurde finanziell unterstützt
  • die Modernisierung der Setzeranlage an der Orgel wurde subventioniert

2015

2014

Nicolai-Stiftung Reparatur Cembalo 2014
  • Das Cembalo wurde repariert
  • Legematerial für die Arbeit mit Kindern wurde angeschafft
  • Geld für die Anschaffung neuer Tische für die Gemeindearbeit wurde bereitgestellt
  • die Geschichte getaufter Jüdinnen und Juden in St. Nicolai wurde erforscht